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Glossar
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Bezeichnung Erklärung
Afokal

Als Afokal bezeichnet man ein Linsensystem, das weder sammelnd noch zerstreuend wirkt.

Ein Afokal es System hat keine Brennweite beziehungsweise diese ist unendlich. Es hat auch keine Haupt- und Knotenpunkte.

Auflösung

Als Auflösung oder Auflösungsvermögen bezeichnet man in der Fotografie die Fähigkeit eines Objektiv s, Films oder Sensors, bestimmte kleinste Strukturen noch wiedergeben zu können.

Autofokus

Als Autofokus (AF) wird die Technik einer Kamera oder allgemein eines jeden optischen Apparates bezeichnet, automatisch auf das Motiv scharfzustellen. Grundsätzlich wird zwischen passivem Autofokus , also solchem, der nur das vom Motiv abgestrahlte oder reflektierte Licht verwendet, und aktivem Autofokus unterschieden, der auch bei völliger Dunkelheit funktioniert.

Belichtung

Die Belichtung fotografischen Aufnahmematerials wird von drei Faktoren bestimmt, der Empfindlichkeit, der Blende und der Zeit. Sie ist ausgewogen, wenn Lichter und Schatten im Bild noch Zeichnung aufweisen.

Beugungsunschärfe

Als Beugungsunschärfe bezeichnet man die Schärfeminderung optischer Abbildungen durch Beugung von Licht an Blende n von Fotografie-, Teleskop- und Mikroskop-Objektiven.

Bildbearbeitung

Die Bildbearbeitung ist die Veränderung von Fotos, Negativen, Dias oder digitalen Bildern. Oft wird die

Bildbearbeitung dazu angewandt, um Fehler zu beseitigen, die beim Fotografieren oder anderen Bilderfassungen entstehen können. Dazu gehören beispielsweise Über- und Unterbelichtung, Unschärfe, Kontrastschwäche, Bildrauschen , Rote-Augen-Effekt, Stürzende Linien etc. Durch diese Fehler wirken Bilder oft zu dunkel, zu hell, zu unscharf oder anderweitig mangelhaft. Die Ursachen können technische Probleme der Aufnahmegeräte (Digitalkamera, Scanner) deren Fehlbedienung, sowie ungünstige Arbeitsbedingungen oder mangelhafte Vorlagen sein. Die beiden Bilder auf der rechten Seite zeigen einige Möglichkeiten der Bildbearbeitung : Das obere Bild wirkt überbelichtet, farbstichig, der Text unscharf und das Objekt liegt außerhalb der Mitte. Das untere korrigierte Bild dagegen sieht viel klarer und deutlicher aus, außerdem wird das jetzt im Mittelpunkt befindliche Objekt stärker betont.

Bildprozessor

Der Bildprozessor - auch als Bildverarbeitung s-Engine, Bildverarbeitung sprozessor oder Bildverarbeitung ssystem bezeichnet - ist eine der wichtigsten Komponenten einer Digitalkamera . Neben dem Objektiv und dem Bildsensor spielt er eine wesentliche Rolle bei der Herstellung des digitalen Bildes. Seine Güte ist für die Qualität der Aufnahme mitentscheidend. Der Bildprozessor ist eine Kombination aus Hardware (Prozessoren) und Software (Algorithmen). Er berechnet beispielsweise anhand der vom Bildsensor gelieferten Daten über die Chrominanz (Farbton und Farbsättigung) und Luminanz (Helligkeit) der individuellen Pixel die korrekten Farb- und Helligkeitswerte für jeden einzelnen Bildpunkt. Je besser die verwendeten Algorithmen, umso natürlicher die Farben und umso ausgewogener der Kontrast.

Bildrauschen

Als Bildrauschen bezeichnet man die Verschlechterung eines digitalen bzw. elektronisch aufgenommenen Bildes durch Störungen, die keinen Bezug zum eigentlichen Bildinhalt, dem Bildsignal, haben. Die störenden Pixel weichen in Farbe und Helligkeit von denen des eigentlichen Bildes ab. Das Signal-Rausch-Verhältnis ist ein Maß für den Rauschanteil. Das Erscheinungsbild des Bildrauschen s ist nicht direkt mit dem sogenannten „Korn“ bei der Fotografie auf herkömmlichem Filmmaterial vergleichbar, hat jedoch ähnliche Auswirkungen auf die technische Bildqualität, insbesondere die Detailauflösung. In manchen Bildern wird das Bildrauschen auch zur künstlerischen Gestaltung herangezogen.

 

Bildsensor

Ein Bildsensor ist eine Vorrichtung zur Aufnahme von zweidimensionalen Abbildern aus Licht auf elektrischem oder mechanischem Wege. In den meisten Fällen werden als Bildsensor en Halbleiterdetektor en verwendet. Es existieren auch zweidimensionale Bildsensor en für die Aufnahme anderer Strahlungsarten (Röntgenstrahlung, mittleres Infrarot).

Bildverarbeitung

Die (digitale) Bildverarbeitung nutzt die Mittel der Signalverarbeitung zur Aufbereitung – dies sind Bildvorverarbeitungsroutinen wie Kalibrierung, Restaurierung, Rekonstruktion – zur Speicherung und zur Darstellung von visuellen 2D- bzw. 3D- Informationen aus digitalisierten Daten verschiedenster Art.

Im Gegensatz zur Bildbearbeitung , die sich mit der Manipulation von Bildern zur anschließenden Darstellung beschäftigt, umfasst die Bildverarbeitung weitergehende Bearbeitungsprozeduren zur Extraktion von Information aus den Ursprungsdaten wie Bewegungsbestimmung, Bildsegmentierung, Bilderkennung und Mustererkennung.

Bildwinkel

Der Bildwinkel eines kollinear abbildenden optischen Systemes ergibt sich aus dem Aufnahmeformat  und der Brennweite   eines abbildenden optischen Systems:

Je nachdem, ob sich die Angabe des Bildwinkel s auf die Breite, die Höhe oder die diagonale Ausdehnung des rechteckigen Aufnahmeformates bezieht, spricht man vom horizontalen, vertikalen oder diagonalen Bildwinkel . Ohne Spezifizierung bezieht sich der Begriff Bildwinkel auf die diagonale Ausdehnung.

Blende

Die Funktion einer Blende hängt von ihrer Lage im optischen System ab. Aperturblenden beeinflussen die Helligkeit des Bildes völlig gleichmäßig, nicht aber den Bildausschnitt; (Gesichts-) feldblenden bestimmen den Bildausschnitt, nicht aber dessen Helligkeit. Gibt es außer Apertur- und Feldblenden weitere Begrenzungen des Strahlenganges, so führt das zu einer Randverdunkelung (Vignettierung) des Bildes.

Fotografische Blende n, oft als Irisblende ausgeführt, sind verstellbare Aperturblenden zur Kontrolle von Helligkeit und Schärfentiefe des Abbildes. Auch Systeme mit fester Apertur haben oft eine Aperturblende zur Verringerung des Streulichts etwa von Linsenfassungen.

Schlitzblenden begrenzen meist als Feldblenden den Strahlengang nur in einer Richtung stark.

 

Blendenreihe

Blendenreihe ist ein Begriff aus der Fotografie. Eine Blende nreihe ist eine Folge von Aufnahmen, bei der die Blende stufenweise geöffnet oder geschlossen wird, während die Belichtung szeit gegenläufig verkürzt bzw. verlängert wird, sodass die effektive Belichtung gleich bleibt. Blende nreihen werden eingesetzt, um Aufnahmen mit unterschiedlicher Schärfentiefe zu erhalten oder um eine Kamera oder ein Objektiv zu testen.

Blitzbelichtungskorrektur

Unter einer Blitzbelichtungskorrektur versteht man in der Fotografie die beabsichtigte Über- oder Unterdosierung des Blitzlicht s einer Kamera mit Hilfe der Blitzsteuerung. Sie beeinflusst die Helligkeit der Objektwiedergabe in Blitzreichweite, jedoch nicht die Helligkeit des Umgebungslichts, diese muss durch eine Belichtung skorrektur an der Kamera verändert werden, zum Beispiel durch Veränderung von Blende oder Belichtung szeit. Moderne Blitzgeräte sind dank TTL-Messung in der Lage, die benötigte Blitzlicht menge über die Kamera zu ermitteln und automatisch zu dosieren. Eine Abweichung vom vorgeschlagenen Wert, den die Blitzbelichtungsmessung ergeben hat, wird dann als Blitzbelichtungskorrektur bezeichnet und in der Maßeinheit EV (Lichtwert) als +/- Abweichung angegeben.

Eine Blitzbelichtungskorrektur kann bei sehr dunklen oder sehr hellen bilddominanten Flächen erforderlich sein, sowie auch bei Objekten, die sich in unmittelbarer Nähe zur Blitzquelle befinden.

Blitzbelichtungsmessung

Als Blitzbelichtungsmessung bezeichnet man die Messung von Blitzlicht in der Fotografie. Die Blitzbelichtungsmessung erfolgt mit einem speziellen Blitzbelichtungsmesser oder einem Belichtung smesser mit Doppelfunktion und erfolgt vor allem in Fotostudio s. Dabei wird die Lichtintensität des Blitzes gemessen. Gute Geräte messen dazu auch den Anteil des Umgebungslichtes.

Blitzlicht

Unter der Sammelbezeichnung Blitzlicht werden in der Fotografie Beleuchtungseinrichtungen zusammengefasst, die für die notwendige Objektausleuchtung im Moment der Aufnahme mittels eines Lichtblitzes sorgen. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von der Blitzlicht fotografie.

Blitzschuh

Als Zubehörschuh oder Blitzschuh bezeichnet man eine Vorrichtung an Fotoapparaten und Camcordern, an die Zubehöre wie externe Blitzgeräte, Lampen, Sucher, Entfernungsmesser oder Wasserwaagen mittels eines speziellen Sockels/ Fußes angesteckt werden können.

Bounce-Card

Bei einer Bounce-Card handelt es sich im ganzen um einen Reflektor, der auf den Blitz draufgesteckt wird.

Brennpunkt

Der Begriff Brennpunkt bezeichnet in der Optik den Punkt, in dem eine optische Linse oder ein Hohlspiegel alle parallelen Lichtstrahlen sammelt.

Brennweite

Die Brennweite ist in der Optik der Abstand des Brennpunkt s, auch Fokus , von der ihm zugeordneten Hauptebene einer Linse oder eines Hohlspiegel s. Bei Sammellinsen und Hohlspiegel n ist die Brennweite positiv, bei Zerstreuungslinsen und Konvexspiegeln negativ. Afokal e Linsensysteme haben keine, beziehungsweise eine unendliche Brennweite . Vereinfacht betrachtet ist die Brennweite die Entfernung einer Linse zu ihrem Brennpunkt .

CMOS

Complementary Metal Oxide Semiconductor ist eine Bezeichnung für Halbleiterbauelemente, bei denen sowohl p-Kanal- als auch n-Kanal-MOSFETs auf einem gemeinsamen Substrat verwendet werden. Unter CMOS -Technologie versteht man sowohl den verwendeten Halbleiterprozess, der zur Realisierung von integrierten digitalen sowie analogen Schaltungen verwendet wird, als auch eine Logikfamilie. Die CMOS -Technologie stellt heutzutage die meistgenutzte Logikfamilie dar und wird hauptsächlich für integrierte Schaltkreise verwendet.

CMOS-Sensor

Ein Active Pixel Sensor ist ein Halbleiterdetektor zur Lichtmessung, der in CMOS-Technik gefertigt ist und deshalb oft als CMOS -Sensor bezeichnet wird. Durch die Verwendung der CMOS -Technik wird es möglich, weitere Funktionen in den Sensorchip zu integrieren, wie beispielsweise die Belichtung skontrolle, die Kontrast korrektur oder die Analog-Digital-Wandlung.

Datenspeicher

Ein Datenspeicher oder Speichermedium dient zur Speicherung von Daten beziehungsweise Informationen.

Digitalkamera

Eine Digitalkamera ist eine Kamera , die als Aufnahmemedium anstatt eines Films einen elektronischen Bildwandler (Bildsensor) und ein digitales Speichermedium enthält. Sie basiert auf der Videotechnik.

Digitalzoom

Beim Digitalzoom handelt es sich im Gegensatz zu einem Zoom objektiv um eine auf einem mathematischen Verfahren basierende Ausschnittvergrößerung durch eine Digitalkamera oder einen digitalen Camcorder.

Farbkorrektur

Unter Farbkorrektur versteht man die Korrektur oder Änderung von Farbstichen fotografischer Aufnahmen.

Bei Bildaufnahmen, seien es Fotografien, Film- oder Fernsehaufnahmen, entspricht die Farbwiedergabe des Produkts häufig nicht den Vorstellungen des Fotografen bzw. Kamera manns. Die Ursachen liegen häufig an unzureichend angepassten Filmmaterial oder besonderen Lichtverhältnissen vor Ort.

Festbrennweite

Festbrennweite ist im Fachjargon der Name für ein Objektiv dessen Brennweite fest eingestellt ist und sich nicht wie bei einem Zoom objektiv verändern lässt. Im Vergleich zum Zoom objektiv ist eine Festbrennweite einfacher und günstiger zu entwickeln und zu produzieren. Deshalb haben Festbrennweite n in der Regel ein besseres Auflösungsvermögen und bessere Abbildungsqualität sowie eine höhere Lichtstärke.

Firmware 1

Unter Firmware versteht man Software , die in elektronische Geräte eingebettet ist. Sie ist zumeist in einem Flash-Speicher, einem EPROM, EEPROM oder ROM gespeichert und durch den Anwender nicht oder nur mit speziellen Mitteln bzw. Funktionen austauschbar. Der Begriff leitet sich davon ab, dass Firmware funktional fest mit der Hardware verbunden ist, was bedeutet, dass das eine ohne das andere nicht nutzbar ist. Sie nimmt eine Zwischenstellung zwischen Hardware (also den physikalischen Anteilen eines Gerätes) und der Software (den ggf. austauschbaren Programmen eines Gerätes) ein. Als Firmware bezeichnet wird sowohl die Betriebssoftware diverser Geräte oder Komponenten (z. B. Mobiltelefon, Fernsteuersender, Festplatte, Drucker) als auch die grundlegende Software eines Computers (z. B. das BIOS), die auf der Hauptplatine notwendig ist, um das eigentliche Betriebssystem laden und betreiben zu können.

Fokus

Als Fokus oder Brennpunkt einer optischen Linse oder eines Hohlspiegel s wird in der geometrischen Optik der Ort bezeichnet, in dem parallel zur optischen Achse einfallende Lichtstrahlen durch das optische Element gebündelt werden.

Fotoapperat

Unter einem Fotoapparat versteht man ein Gerät zur Aufnahme und Speicherung eines einzelnen Bildes (Still) oder einer kurzen Serie von Einzelbildern. Umgangssprachlich werden im Deutschen auch die Begriffe Knipse und Foto verwendet. Im Gegensatz hierzu gibt es Laufbildkameras, also Filmkameras, Videokameras und digitale Kinokameras, deren primärer Zweck im Festhalten von kontinuierlichen Bildfolgen besteht.

Fotocollage

Die Fotocollage ist eine spezielle Form der Collage, die aus Fotografien oder Teilen von Fotografien besteht. Dabei stehen die Einzelbilder im Gegensatz zur Fotomontage in einem lockeren Zusammenhang.

Fotomontage

Die Fotomontage ist eine spezielle Technik, basierend auf der Collage, welche sich einer Vielzahl von fotografischer Materialien bedient, wie zum Beispiel Ausschnitten aus Zeitschriften oder selbst gefertigten Fotos. Durch das Zusammenfügen dieser entsteht eine neue Komposition und somit eine neue Aussage. Oftmals dient die Fotomontage der Satire.

Fotostudio

Ein Fotostudio ist ein Raum zum Aufnehmen von Fotografien oder Werbefilmen. Die Größe und Ausstattung eines Fotostudio s ist abhängig von den Motiven und dem Ziel des Fotografen. Historisch waren das zunächst Räume mit sehr großen Fenstern zur Nutzung des Tageslichts, sogenannte Tageslichtateliers, auch Glashäuser genannt. Heute wird jedoch vorrangig künstliche Beleuchtung verwendet. Dazu ist ein breites Spektrum von Beleuchtungseinrichtungen möglich. Einstiegsausstattungen verwenden meist Dauerlicht aus Halogenbrennern, bessere Ausstattungen verwenden Hochfrequenzleuchtstofflampen respektive HMI-Licht. Dauerlicht ist auch für die Verwendung mit digitalen Scanbacks und gleichzeitiger Verwendung von Film und Video geeignet. Für die Fotografie ist jedoch in der absoluten Mehrzahl der Fälle eine Studioblitzanlage mit proportionalem Einstelllicht das Mittel der Wahl. Es ist dabei unerheblich, ob analog oder digital fotografiert wird. Sinn und Zweck eines Fotostudio s ist die möglichst effiziente Erstellung von Fotografien mit exakt kontrollierter Beleuchtung.

Full HD

Der aus dem Englischen stammende Begriff Full HD bedeutet übersetzt „vollständig hochauflösend“. Damit wird zumeist die Eigenschaft eines HDTV-fähigen Gerätes (Fernseher, DVD-Player, Videokamera,etc.) bezeichnet, die höchste heute für den Konsumbereich angebotene HD-Auflösung von 1920 × 1080 Pixel n ausgeben oder aufzeichnen zu können. Hierfür kann bspw. ein Fernsehgerät über diese reale physikalische Auflösung verfügen oder ein hochauflösender DVD-Player die für diese Auflösung tatsächlich erforderlichen Signale vollständig ausgeben.

Graufilter

Unter Neutraldichtefilter (ND-Filter, Neutralfilter, meist Graufilter genannt) versteht man in der Fotografie gefasste Glas- oder Kunststoffscheiben von optischer Güte, die vor das Objektiv des Fotoapparats geschraubt oder gesteckt werden, um gleichmäßige Abdunklung im Bild zu erzielen. Graufilter sind ebenfalls in der Filmkamera- und Fernsehkameratechnik sowie in der Lichttechnik in Gebrauch. Sie sind homogen neutralgrau eingefärbt, so dass die Farbwiedergabe nicht verfälscht wird.

 

Halbleiterdetektor

Ein Halbleiterdetektor ist ein Strahlungs- oder Teilchendetektor, der sich spezielle elektrische Eigenschaften von Halbleitern zu Nutze macht, um elektromagnetische Strahlung oder ionisierende Strahlung nachzuweisen. Diese kann im Halbleiter freie Ladungsträger (Elektronen und Löcher) generieren, welche aufgrund des elektrischen Feldes zu den Elektroden wandern. An den Elektroden entsteht ein Stromsignal welches verstärkt und ausgewertet werden kann. Bei der Strukturierung von Halbleiterdetektor en macht man sich die Kombination unterschiedlich leitfähiger Gebiete (Dotierungen) zunutze, über die verschiedene elektrische Felder im Halbleiter angelegt werden, um die generierten Ladungsträger innerhalb des Halbleiters zu transportieren und gegebenenfalls

Hardware

Hardware ist der Oberbegriff für die mechanische und elektronische Ausrüstung eines Systems z. B. eines Computersystems.

HDMI

HDMI (High Definition Multimedia Interface) ist eine ab Mitte 2003 entwickelte Schnittstelle für die volldigitale Übertragung von Audio- und Video-Daten in der Unterhaltungselektronik. Sie vereinheitlicht existierende Verfahren, erhöht gegenüber diesen die Qualitätsmerkmale und bietet außerdem auch ein zusammenhängendes Kopierschutz-Konzept.

Hohlspiegel

Ein Hohlspiegel ist ein gekrümmter gewölbter Spiegel.

ISO-Wert

Der ISO-Wert 5800-Standard definiert die Lichtempfindlichkeiten von Filmmaterial.

Die gängigsten ISO-5800-Werte sind 25/15°, 50/18°, 100/21°, 200/24°, 400/27°, 800/30°, 1600/33° und 3200/36°. Einfache Amateurkameras sind oft nur für Filme mit ISO 100/21° bis 400/27° ausgelegt.

Kamera

Eine Kamera ist eine fototechnische Apparatur, die statische oder bewegte Bilder auf einem fotografischen Film oder elektronisch auf ein magnetisches Videoband oder digitales Speichermedium aufzeichnen kann.

Kollinearität

Kollinearität ist ein mathematischer Begriff, der in der Geometrie und in der linearen Algebra verwendet wird.

In der Geometrie nennt man Punkte, die auf einer Geraden liegen, kollinear. Die Kollinearität von Punkten spielt sowohl in der affinen Geometrie als auch in der projektiven Geometrie eine wichtige Rolle, da sie eine Invariante bestimmter Abbildungen darstellt. Solche Abbildungen werden als Kollineationen bezeichnet.

Kontrast

Kontrast bezeichnet den Unterschied zwischen hellen und dunklen Bereichen eines Bildes (es unterscheidet helle und dunkle Farben). Umgangssprachlich wird auch von Brillanz gesprochen, die aber im Unterschied dazu technisch nicht definiert ist.

Kritische Blende

Als kritische Blende bezeichnet man in der Fotografie die Blende neinstellung, die das höchste Auflösungsvermögen bei der Aufnahme ermöglicht.

Makro

Ein Makro ist ein Programm, das eine fest vorgegebene Folge von Befehlen, Aktionen oder Tastaturcodes enthält. Alle Anweisungen des Makro s werden automatisch ausgeführt, wenn das Makro entweder mit Hilfe eines Tastenschlüssels oder mit Hilfe eines Menünamens aufgerufen wird.

Makrofotografie

Als Nah- oder Makrofotografie wird ein Bereich der Themenfotografie bezeichnet, bei dem Objekte bis zu einem Abbildungsmaßstab von ca. 1 : 1 fotografisch abgebildet werden.

Mehrfachbelichtung

Die Mehrfachbelichtung ist ein Phänomen in der Fotografie. Bei der chemischen Fotografie kann es vorkommen, dass mehrere Aufnahmen auf die gleiche Stelle der Emulsion belichtet werden, so dass sich die Einzelaufnahmen zu einem gemeinsamen Bild überlagern. Bei der digitalen Fotografie wird der Bildsensor mehrfach belichtet, bevor dieser ausgelesen und gelöscht wird. Dieser Effekt kann bewusst herbeigeführt werden, ist jedoch meist unerwünscht.

Objektiv

Ein Objektiv besteht grundsätzlich aus einer mehr oder minder großen Anzahl von Linsen und einer Fassung, d.h. salopp gesagt der Halterung für die Linsen.

Optik

Optik ist ein Bereich der Physik, der sich mit der Ausbreitung von Licht und dessen Wechselwirkung mit Materie, insbesondere im Zusammenhang mit optischen Abbildungen beschäftigt. Optik wird daher auch als die Lehre vom Licht bezeichnet.

Pixel

Pixel, Bildpunkt, Bildzelle oder Bildelement bezeichnet sowohl die kleinste Einheit einer digitalen Rastergrafik als auch deren Darstellung auf einem Bildschirm mit Rasteransteuerung. „Pixel“ ist ein Kunstwort aus der Abkürzung der englischen Wörter pictures und Element. Es wird oft mit px abgekürzt.

Polarisationsfilter

Ein Polarisationsfilter (kurz auch Polfilter) ist ein Polarisator für Licht, der auf Dichroismus beruht, also komplementär polarisiertes Licht absorbiert, statt es wie polarisierende Strahlteiler zu reflektieren.

 

Prozessor

Ein Prozessor ist eine Maschine oder eine elektronische Schaltung, welche gemäß übergebener Befehle andere Maschinen oder elektrische Schaltungen steuert und dabei einen Prozess oder Algorithmus vorantreibt, was meist Datenverarbeitung beinhaltet. Am populärsten sind Prozessor en als zentrale Recheneinheiten von Computern, in denen sie Befehle (Software) ausführen.

Retrostellung

Bei der Retrostellung wird das Objektiv – meist mit Hilfe eines Umkehrrings – in umgekehrter Position auf die Kamera montiert. Es lassen sich aber auch zwei Objektiv e mit Hilfe eines Kupplungsringes an ihren jeweiligen Filtergewinden zusammenfügen.

Retusche

Retusche (Nachbesserung) ist die nachträgliche Veränderung einer Oberfläche oder eines Fotos (oft in Handarbeit) beziehungsweise einer Computergrafik. Verwendet wird dieser Begriff in der Fotografie, der digitalen Bildbearbeitung , der Optik , der Restaurierung und der Fertigung hochpräziser mechanischer Teile. In der Archäologie bezeichnet man mit Retusche die Modifikation von Abschlägen oder Klingen aus Feuerstein durch leichten Druck oder Schlag.

Beautyretusche ist dagegen kein Retuschverfahren, sondern eine besondere Form der Fotomanipulation, die sich dafür vieler Retusche techniken bedient.

Rote-Augen-Effekt

Mit Rote-Augen-Effekt bezeichnet man das Auftreten von roten Pupillen bei Bildern von Lebewesen, die mit Blitzlicht fotografiert wurden.

Schnittstelle

Die Schnittstelle oder das Interface ist der Teil eines Systems, der der Kommunikation dient.

SD-Card

Eine SD Memory Card (Secure Digital Memory Card) ist ein digitales Speichermedium, das nach dem Prinzip der Flash-Speicherung arbeitet.

Segmentierung

Die Segmentierung ist ein Teilgebiet der digitalen Bildverarbeitung und des maschinellen Sehens. Die Erzeugung von inhaltlich zusammenhängenden Regionen durch Zusammenfassung benachbarter Pixel oder Voxel entsprechend einem bestimmten Homogenitätskriterium bezeichnet man als Segmentierung .


Serielles Bussystem

Ein Bus ist ein System zur Datenübertragung zwischen mehreren Teilnehmern über einen gemeinsamen Übertragungsweg, bei dem Teilnehmer nicht an der Datenübertragung zwischen anderen Teilnehmern beteiligt sind.

Software

Software ist ein Sammelbegriff für die Gesamtheit ausführbarer Programme und die zugehörigen Daten. Sie dient dazu, Aufgaben zu erledigen, indem sie von einem Prozessor ausgewertet wird und so Software gesteuerte Geräte, die einen Teil der Hardware bilden, in ihrer Arbeit beeinflusst.

Spiegelreflexkamera

Als Spiegelreflexkamera oder verkürzt SR-Kamera bezeichnet man eine Bauart für einen Fotoapparat oder eine Filmkamera, bei der das Motiv zur Betrachtung vom Objektiv über einen Spiegel umgelenkt und auf einer Mattscheibe abgebildet mit dem Auge direkt oder durch einen Sucher betrachtet wird. Grundsätzlich wird zwischen einäugigen (engl. SLR, Single-lens reflex) und zweiäugigen Spiegelreflexkamera s (engl. TLR, Twin-lens reflex) unterschieden.

Spiegelreflexkameras mit digitalem Sensor werden meist kurz als DSLR (engl. für Digital single-lens reflex) oder DSR (Digitale Spiegelreflex) bezeichnet.

Stativ

Das Stativ (feststehend) dient der stabilen Aufstellung von Kamera s, Leuchten, Mikrofonen usw.

Strahlenbündel

Ein Strahlenbündel ist eine Gruppe von Strahlen, die sich alle auf denselben Punkt zu- oder von ihm wegbewegen. Ein Strahl kennzeichnet dabei die Bewegungsrichtung der Strahlung. Anschaulich kann man sich ein Strahlenbündel als Kegel vorstellen, auf dessen Spitze hin alle Strahlen zu, beziehungsweise von dessen Spitze alle Strahlen weglaufen.

USB

Der Universal Serial Bus (USB) ist ein Serielles Bussystem zur Verbindung eines Computers mit externen Geräten. Mit USB ausgestattete Geräte oder Speichermedien können im laufenden Betrieb miteinander verbunden (Hot-Plugging) und angeschlossene Geräte sowie deren Eigenschaften automatisch erkannt werden.

UV-Filter

UV-Filter sind in der Fotografie spezielle Filter, die ultraviolettes Licht blockieren. Sie sehen farblos oder ganz schwach gelblich eingefärbt aus.

Verschlusszeit

Als Verschlusszeit wird die Belichtung szeit bezeichnet, die durch einen Kamera verschluss gebildet wird. Die Steuerung erfolgt entweder rein mechanisch oder elektronisch.

Weißabgleich

Der Weißabgleich dient dazu, die Kamera auf die Farbtemperatur des Lichtes am Aufnahmeort zu sensibilisieren. Die digitale Aufzeichnung von Bildern (Foto und Film) sowie die Videotechnik erlaubt – wie auch die analoge Technik – eine den Lichtverhältnissen angepasste Farbtemperatur.

 

Zoom

Ein Zoomobjektiv oder kurz Zoom ist ein Objektiv mit variabler Brennweite .

 
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